Wexl Enduro Races

Summary & Recap

Wexl Enduro Races

Summary & Recap

Ja, es war etwas Besonderes …. Die Enduro Mountainbike Österreich Meisterschaft im südlichen Niederösterreich und somit das erste große Enduro Rennen auf dem gesamten Streckennetz der Wexl Trails.

 

Nach dem Mountainbikerennen für Kids am 02.10.2021 mit 165 Startern im Alter von 4 bis 17 Jahren ging es am 03.10. im Wexl Enduro Race um die Enduro Staatsmeisterschaft.

 

Das Teilnehmerfeld setzte sich am 03.10. aus 224 Startern, verteilt auf 6 Kategorien zusammen. Angeführt von der österreichischen Renn-Elite  sowie viele sportliche Hobbyfahrer.

Die Rennfahrer kamen aber nicht nur aus Österreich, sondern auch aus der Slowakei, Deutschland, Italien, Bosnien und Großbritannien um sich im Rennen der gesamten Tageswertung zu stellen.

 

Hauptorganisatoren der Rennen waren Lisa Ribarich und ihr Team von der Sportunion Hinterbrühl sowie Ellis Gugerell und Ines Buchgeher  seitens der Wexl Trails. Alles wäre aber nicht ohne die Unterstützung von Philipp Wiedhofer – Chef des Traildesign-Teams der Wexl Trails – möglich gewesen, denn er kennt einfach jede Wurzel und jeden Stein auf allen Strecken und konnte viel Erfahrung mit Rennveranstaltungen miteinbringen.

 

Für das Rennen sind neben dem gesamten Personal der Wexl Trails (inkl. Gastronomiepersonal ca. 50 Personen), über 70 freiwillige Helfer und Streckenposten, 2 Rennleiter des ÖRV, 2 Zeitnehmer, die Bergrettung, die Rettung, Covid- Beauftragte, 3 Fotografen, Moderatoren sowie ein DJ für die Unterhaltung im Eventareal im Einsatz.

Schön war auch zu sehen, dass ein großer Teil der Helfer aus umliegenden Mountainbike-Vereinen kam (Sportunion Hinterbrühl, Muddy Bikers, Bike the Bugles & Velochicks).

 

Man merkt gleich, es steckt viel Arbeit und Herzblut in so einem Rennevent – alles für Sicherheit der Rennfahrer, die Förderung des Mountainbikesport-Nachwuchses und um der Enduro Community ein richtig cooles Rennen zu bieten.

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm…. Am Sonntag ging es um 7:00 Uhr mit einem Meeting mit Bergrettung und Rettung los und gleich im Anschluss gab es noch ein letztes Briefing für alle Streckenposten, wo letzte wichtige Infos und Aufgaben erklärt wurden. Danach ging es in mehreren Fahrzeugen für die Streckenposten und Rennleiter auf zu den Stages um die Positionen für den Tag einzunehmen.

 

Um 9:00 Uhr war es dann soweit, ein Rennfahrer nach dem anderen wurde im 15 Sekunden Takte aus dem Startbereich Richtung Stage 1 losgeschickt.

Speziell ist im Enduro Rennen der Modus. Die Rennfahrer müssen die Strecke bis zur Stage( Bergabstrecke in der die Zeitnehmung läuft) mit eigener Muskelkraft erreichen.  Diese „Transferzeiten“ fließen zwar nicht mit in das Rennergebnis ein, jedoch gibt es ein Zeitlimit in dem die Stage erreicht werden muss. Die Bergabstrecken zeichnen sich mit technischen Schwierigkeiten wie Wurzelpassagen, Steinfeldern und steilen Schräghägen aus. Der Rennfahrer mit der geringsten Gesamtzeit der Stages ist Sieger des Rennens.

 

Die schnellsten Rennfahrer trafen von den 5 Stages – nach fast 1300 Höhenmeter pedallieren und fast 40km Wegstrecke – bereits nach etwas über 4 Stunden zurück im Ziel ein. Die letzten Rennfahrer mussten es schlussendlich bis 17:00 Uhr ins Ziel schaffen.

 

Österreich-Meisterschaft Sieger der Elite-Kategorien:

Elite Herren:

  1. Daniel Schemmel
  2. Max Fejer
  3. Peter Mihalkovits

Elite Damen:

  1. Cornelia Holland
  2. Petra Bernhard
  3. Yana Dobnig

 

Die komplette Teilnehmer- und Ergebnisliste der gesamten Tageswertung und der ÖM ist hier einsehbar: Wexl Enduro Race Adults – ÖSTM / ÖM 2021, 03.10.2021 : : my.race|result (raceresult.com)

 

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden: „Wir hatten einen Supertreffer: 1. Bestes Wetter für ein Oktober-Event, 2. Tolle Sponsoren und Unterstützer und 3. am Ende des Tages keine Schwerverletzten“, so Astrid Ribarich.

 

Mit der Unterstützung von über 40 verschiedenen, großteils lokalen Sponsoren und  langjährigen Partnern waren in den Rucksäcken für unsere Streckenposten und in den Startersackerln für jeden Rennteilnehmer viele coole Goodies und den Siegern konnten wirklich tolle Preise übergeben werden.

 

Die Streckenposten waren viele Stunden bei Wind und Kälte am Hochwechsel im Einsatz und trotz allem war jeder von der Rennathmosphäre gehyped. „Es war ein wirklich rührender Moment an einem Sonntag in der Früh 70 freiwillige Helfer – bereit den Tag im Einsatz für andere am Berg zu verbringen – pünktlich vor Ort versammelt zu sehen“, so Lisa Ribarich.

 

Das Streckenkonzept der 5 Stages und die Zeitenberechnungen sind vollends aufgegangen. Nicht zu kurz, nicht zu lange, nicht unfahrbar aber anspruchsvoll um einer ÖM zu genügen, mussten Trails, Transferstrecken und die Öffnungszeiten der Stages sein.

 

Eine Herausforderung waren auch Abholzeiten von Helferteams und Platzierungen von über 70 Leuten an verschiedenen Positionen am Berg, aber der Plan hat dank logistischer Hilfe vom Trailbauteam bestens geklappt.

Die Strecken wurde nicht nur am Vortag vom Team besichtigt, sondern auch kurz vor Rennstart nochmals von Vorfahrern überprüft um Sicherheit für alle Rennfahrer zu gewährleisten. Damit jeder Streckenposten und jeder Fahrer wieder gut nachhause kam, wurden nach Abschluss jeder Stage alle noch von einem „Besenfahrer“ eingesammelt.

 

Pokale wurde aus bedruckten Holzplatten mit upgecycleten alten Bikeketten gefertigt

 

Glücksrad-Preisverlosung: für die jüngeren Racer und Zuschauer gab es ein lustiges Glücksrad, zusammengebaut aus einem alten Fahrrad… jeder, der es schaffte, kurz im Trackstand zu balancieren (beide Füße auf den Fahrradpedalen, möglichst still stehen bleiben und dabei nicht umfallen) durfte dann am Glücksrad drehen und konnte einen von vielen kleinen Preisen ergattern.

 

Mithilfe des österreichischen Zivilschutzes wurde von allen Rennteilnehmer ein 3G Nachweise geprüft und das geplante Covid Konzept gut eingehalten.

 

Alle Infos und Fotos der drei Fotografen finden Sie unter: www.wexltrails.at/wexlendurorace